Unfälle in Europa im Jahr 2015

(6 getötete und 144 verletzte FA)

Hinweis: in der Statistik sind auch Unfälle enthalten die bisher nicht veröffentlicht wurden. Daher kann es vorkommen, dass die Gesamtzahl der betroffenen FA die Summe der in den Berichten erwähnten übersteigt.


- extreme Brandausbreitung - acht verletzte FA

(bl) Leverkusen (NRW). Am Montagmorgen gegen 3:13 Uhr wurde die Feuerwehr Leverkusen von einem Anwohner zu einem Brand in Opladen gerufen. Zu diesem Zeitpunkt war unbekannt, ob sich noch Personen im Gebäude befanden. Daraufhin rückten Löschzüge der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr und Kräfte des Rettungsdienstes zum Einsatzort. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde ein Brand in einem Ladenlokal eines mehrgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses festgestellt. Ein Bewohner wurde noch im Gebäude vermutet. Alle weiteren Bewohner hatte das Gebäude bereits verlassen. Neben der Brandbekämpfung wurden sofort drei Trupps zur Menschenrettung eingesetzt. Bei der Suche nach der vermissten Person kam es zu einer extremen Brandausbreitung, bei der sich acht Feuerwehrleute zum Teil schwer verletzt haben. Von den Hausbewohnern kamen zwei Personen mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus Opladen, eine Person konnte das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Drei verletzte Kollegen der Feuerwehr Leverkusen wurden in Krankenhäusern ambulant behandelt und konnten es bereits wieder verlassen. Drei Kollegen der Berufsfeuerwehr und zwei der Freiwilligen Feuerwehr wurden zum Teil in Spezialkliniken transportiert und werden dort stationär behandelt, sie befinden sich aber nicht in lebensbedrohlichem Zustand. Es waren insgesamt fast 100 Kräfte (auch aus Köln, dem Rheinisch-Bergischen-Kreis und der Fa. Currenta) im Einsatz.

Quellen: Feuerwehr Stadt Leverkusen, Facebookseite und YouTube-Filmer ZieglerHLF, herzlichen Dank für die Genehmigung!

- Großbrand - Durchzündung - ein verletzter FA

(bl) Köln (NRW). Brand eines Büro- und Lagergebäude. Noch während der Anfahrt des ersten Löschzugs erhöhte die Leitstelle die Alarmstufe, da sich nach Aussagen von weiteren Notrufern noch Personen im Gebäude und auf angrenzenden Dächern befinden sollten. Die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle fanden ein ausgedehntes Feuer in einem Büro- und Lagergebäude vor. Personen im Gebäude hatten sich aber schon in Sicherheit bringen können. Lediglich ein Mitarbeiter der Firma hatte ein wenig Rauch eingeatmet und wurde vom Rettungsdienst behandelt, konnte aber vor Ort bleiben. Wegen der Ausdehnung des Brandes und mehrerer Rauchgasdurchzündungen in Folge wurde die Alarmstufe weiter erhöht. Fünf Löschzüge der Berufsfeuerwehr, sechs Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr, vier Messfahrzeuge und eine Messleitung, Rettungsdienst und Führungsdienste waren vor Ort.

Bei der ersten Rauchgasdurchzündung war ein vorgehender Angriffstrupp betroffen. Einer der drei Kollegen erlitt leichte bis mittelschwere Verbrennungen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert, die beiden anderen Kollegen wurden vom Notarzt untersucht, waren aber unverletzt.

Quelle: Stadt Köln- Feuerwehr

- Großbrand - Sturz - ein verletzter FA

(bl) Lohmar (NRW). Zwei Wellblech-Lagerhallen mit einem Reparaturbetrieb brannten in voller Ausdehnung. Gleich zu Beginn der Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann. Er war gestürzt und wahrscheinlich auf seinem Atemschutzgerät gelandet. Ein Rettungswagen brachte ihn ins Krankenhaus.

Quelle: Kölnische Rundschau

- Wohnungsbrand - Explosion einer Gasflasche - fünf verletzte FA

(ps) Marseille (Frankreich). Wohnungsbrand im ersten Obergeschoss. Die erste Einheit beginnt parallel zur Brandbekämpfung eine Personensuche. Um 10.44 Uhr explodiert im ersten Obergeschoss eine haushaltsübliche 13kg-Gasflasche. Ein Angriffstrupp mit Schlauchleitung ist zur Zeit der Explosion in unmittelbarer Nähe. Ein Kollege wurde eingeschlossen und erlitt Verletzungen an den Beinen, er musste von einem Sicherheitstrupp gerettet werden. Der zweite Feuerwehrmann wurde durch die Druckwelle durch das Fenster geschleudert, stürzte aus dem ersten Obergeschoss zu Boden und verletzte sich im Gesicht. Beide wurden umgehend von bereitstehenden Sanitätern versorgt und stationär in Kliniken aufgenommen. Lebensgefahr besteht nicht.

Kurz vor der Explosion konnte ein Bewohner mit einer Rauchvergiftung gerettet werden. Drei weitere Feuerwehrmänner verletzten sich leicht und wurden ebenfallsd medizinisch versorgt.

Der massive Einsatz weiterer Feuerwehrkräfte (20 Fahrzeuge, 53 FA) erlaubte eine schnelle Brandbekämpfung, so dass um 13.25 Uhr "Feuer aus" gemeldet wurde. Das Gebäude wurde jedoch stark beschädigt.

Eindrucksvolle Bilder und Videos finden Sie auf den Seiten BMPM - Bataillon de marins-pompiers de Marseille und unter STATter911.

Quelle: BMPM - Bataillon de marins-pompiers de Marseille

- Wohnungsbrand - Einsturz - zwei verletzte FA

(bl) Berlin. Wohnungsbrand in voller Ausdehnung. Bei den Löscharbeiten wurden zwei Kollegen durch einen herabstürzenden Holzbalken verletzt. Die 35-jährige Feuerwehrfrau erlitt einen Schulterblattbruch und der 41-jährige Feuerwehrmann Prellungen im Bereich der Schulter. Beide wurden im Bundeswehrkrankenhaus ambulant behandelt. Zur Zeit sind die Kollegen nicht einsatzdienstfähig.

Der Brand breitete sich vom 4. Obergeschoss in das ausgebaute Dachgeschoss aus, wurde letztlich aber mit zwei C-Rohren im Innenangriff und einem C-Rohr über eine Drehleiter im Außenangriff, unter Einsatz von 14 Pressluftatmern, gelöscht. Das Gebäude wurde mit Hilfe eines Drucklüfters belüftet. Für Kontrollmaßnahmen wurden weitere vier Pressluftatmer und acht Atemfilter eingesetzt.

Quelle: Berliner Feuerwehr

- Großbrand - extremes Brandverhalten - fünf verletzte FA

(wp) Rejczuchy, Wojewodschaft Warminsko-Mazurskie (Polen). Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes (Hühnerstall). Während des ersten Löschangriff kam es zu einem extremen Brandverhalten. Drei Kollegen erlitten Brandverletzungen, zwei weitere Rauchgasvergiftungen. Alle fünf Feuerwehrmänner wurden im Krankenhaus Olsztyn aufgenommen.

Bilder: barczewo.wm.pl

- Hochhausbrand - sieben verletzte FA

(wp) - Warschau (Polen). Brand in einem 11-stöckigen Hochhaus, welches noch im Bau befindlich war. Im ersten Obergeschoss brannten Baumaterialien, u.a. Styropor. Bei der Erkundung des 11. Geschosses, welches ebenfalls stark verraucht war, kam es zu einem Atemschutznotfall. Der Rückweg war abgeschnitten und der Luftvorrat wurde knapp. Die Kollegen wurden mit einem Teleskopmast gerettet.

Bilder und Videos: tvn warszawa

- Gebäudebrand - Leitersturz - ein verletzter FA

(kd) Everbeek (Belgien). Vollbrand eines Nebengebäudes. Zur Brandbekämpfung wurde eine tragbare Leiter eingesetzt. Das Dach war zu diesem Zeitpunkt eingestürzt und der Löscheinsatz sollte von der Leiter erfolgen. Ein Feuerwehrmann lehnte die Leiter gegen eine Regenrinne. Während der Löscharbeiten gab die Rinne nach, die Leiter rutschte weg und der Feuerwehrmann stürzt drei Meter zu Boden. Der Feuerwehrmann brach sich die Hüfte, einen Ellenbogen und eine Rippe.

Quelle/Bilder: HLN.be

- Angebranntes Essen - Kreislaufschwäche - 1 verletzter AGT

(reb) Burgdorf (NS). Bei einem Einsatz wegen einer Rauchentwicklung auf Grund von angebranntem Essen erlitt ein FA eine Kreislaufschwäche, bevor er die betroffene Wohnung betrat. Ein weiterer Angriffstrupp konnte schließlich über den Balkon einer Nachbarwohnung auf den Balkon und von dort in die Wohnung gelangen. Zu Beginn des Einsatzes stürzte ein anderer FA bei der Erkundung des Objekts im Außenbereich.

Quelle: Feuerwehr Burgdorf

- Wohnungsbrand - zwei getötete FA

(bl/ps) Paris (Frankreich). Bei einem ausgedehnten Wohnungsbrand in einem zweigeschossigen Reihenhaus starb eine 25-jährige Feuerrwehrfrau, ein Feuerwehrmann wurde schwerverletzt.

Update vom 27. April 2015:

Das Innenministerium in Paris hat mitgeteilt, dass der schwerverletzte Feuerwehrmann an den Folgen seiner schweren Verbrennung gestorben ist.

Quellen: Le Parisien (Video und Bericht) und L`INDEPENDANT

- Großbrand in Wohngebäude - Teileinsturz - ein verletzter FA

(wp) Posen (Polen). Nächtlicher Großbrand in einem hohen Wohngebäude. Das Brandgeschoss befand sich im obersten, sechsten Geschoss. Die oberen Geschosse waren komplett verraucht. 53 Personen mussten evakuiert werden, teils über Drehleiter und Teleskopmast. Insgesamt waren 22 Einsatzfahrzeuge an der Einsatzstelle.

Während dem Innenangriff kam es zu einem Teileinsturz einer Betondecke, wodurch ein Freiwilliger Feuerwehrmann verschüttet wurde. Anwesende Atemschutzgeräteträger konnten den Leichtverletzten aus dem Gefahrenbereich retten.

Weitere Informationen und Videos finden Sie hier:

- Großbrand - Leitersturz - ein verletzter FA

(wp) Suchedniów (Polen). Bei der Bekämpfung eines Großbrands stürzte ein Freiwilliger Feuerwehrmann von einer Leiter. Er musste stationär in einer Klinik behandelt werden.

Quelle: skarzysko24.pl

- Gebäudebrand - Teileinsturz - ein verletzter FA

(bl) Berlin. Die Berliner Feuerwehr wurde zu einem Brand in einen Wellnessclub nach Prenzlauer Berg alarmiert. Das Feuer, das sich von einem Nebenraum auf rund 200 m² ausbreitete, zog auch in die Zwischendecke des Gebäudes. Da dort umfangreich Dämmmaterial verbaut wurde, kam es zu einer großen Rauchentwicklung. Neun Anwohner mussten in Sicherheit gebracht werden. In Folge der Löscharbeiten kam es zu einem Teileinsturz einer Zwischendecke auf ca. 5 m², wodurch ein Feuerwehrmann verletzt und in ein Krankenhaus transportiert wurde.

Quelle: Berliner Feuerwehr, Pressestelle

- Dachstuhlbrand - Einsturz - zwei verletzte FA

Dachstuhlbrand - Einsturz - zwei verletzte FADachstuhlbrand - Einsturz - zwei verletzte FA(bl) Hamburg. Beim Brand eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Wilhelmsburg verletzten sich zwei Feuerwehrangehörige. Das Feuer war um kurz vor 3 Uhr im Dachgeschoss eines vierstöckigen Hauses ausgebrochen. Die Flammen schlugen nach Angaben eines Feuerwehrsprechers bis zu zehn Meter hoch aus dem Dachstuhl. Ein Großaufgebot der Feuerwehr - 85 Helfer waren im Einsatz - verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbarhäuser und brachte den Brand nach etwa zwei Stunden unter Kontrolle. Die zwei jungen Feuerwehrleute wurden verletzt, als ein Teil des Dachstuhls über ihnen einstürzte. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht. Einer von ihnen konnte die Klinik am Donnerstagmorgen wieder verlassen.

Quelle: Bilder und Informationen mit freundlicher Genehmigung von NDR 90,3 und CityNewsTV Hamburg

- Wohnungsbrand - Explosion - vier verletzte FA

(bl) Kopenhagen (Dänemark). Die Feuerwehr Kopenhagen rückte kurz vor Mittag zu einem Wohnungsbrand im Jagtvej aus. Da die Vermutung bestand, dass die Wohnungsinhaberin – eine ältere Dame – sich noch in der Wohnung befand, wurden zwei Trupps AGT zur Personenrettung eingesetzt. Während deren Einsatz explodierten Propangasflaschen in der Wohnung und verletzten vier Feuerwehrleute. Die vier Feuerwehrangehörigen waren als AGT im Innenangriff eingesetzt, als eine oder mehrere Propangasflaschen explodierten. Zwei der AGT sind noch im Krankenhaus und vorläufig arbeitsunfähig. Die beiden anderen konnten das Krankenhaus zwischenzeitlich wieder verlassen.

„Bei zwei Feuerwehrangehörigen erwarten wir eine Arbeitsunfähigkeit für die nächste Zeit. Diese waren im ersten Trupp eingesetzt und haben die Explosion `voll abbekommen´. Sie klagen beide über Druck in der Brust und Ohrenschmerzen“ berichtet der Wachführer der Feuerwehr, Kristian Næsted, dem Ekstra Bladet. Er führte weiter aus, dass man Druckschäden befürchte. Die beiden anderen Feuerwehrangehörigen, welche sich während der Explosion ebenfalls in der Wohnung befanden, sind aus dem Krankenhaus entlassen worden und werden vermutlich in der nächsten Woche wieder zum Dienst erscheinen.

Update: Kristian Næsted erklärte am Sonntag Abend, das alle vier Feuerwehrleute aus dem Krankenhaus entlassen wurden und den Umständen entsprechend wohl auf seien. Zweien ging es gut genug um den Dienst unmittelbar nach der Entlassung fortzusetzen, aber zwei sind weiterhin arbeitsunfähig. Sie vermuten aber, dass sie ihren nächsten Dienst in drei Tagen wieder antreten können. Die Feuerwehr Kopenhagen erklärt, dass die Einsatzkräfte durch einen Nachbarn vor den Propangasflaschen in der brennenden Wohnung gewarnt wurden. Man entschloss sich jedoch trotzdem, wegen der Person in der Wohnung, zum Einsatz der Atemschutztrupps. Die Bewohnerin ließ bei dem Brand ihr Leben.

Quelle: BEREDSKABSINFO; Herzlichen Dank an Matthias Krüger für die Übersetzung!

- Großbrand - Einsturz - vier verletzte FA

(bl/kd) Wolvertem (Belgien). Großbrand in einer Waffelfabrik. Nachdem der Brand an einem Kühlhaus ausbrach, breitete sich das Feuer unbemerkt durch die Isolierung aus. Nachdem eine Wand einstürzte entwickelte sich der Brand weiter. Durch den Einsturz wurden zwei Feuerwehrmänner schwer verletzt, zwei weitere erlitten leichte Verletzungen.

Weitere Infos und Videos: DE REDACTIE.

- Kellerbrand - Durchzündung - ein verletzter FA

(bl) Neuss (NRW). Aus dem Polizeibericht: Nach ersten Ermittlungen befand sich der 53-jährige Hauseigentümer im Keller, als es aus noch unbekannten Gründen zu einer Verpuffung kam. Der Mann konnte noch selbständig das Haus verlassen. Er wurde mit schweren Verbrennungen in eine Spezialklinik geflogen. Die Feuerwehr konnte den Brand zunächst schnell löschen. Dann kam es bei der Belüftung zu einer Durchzündung, bei der ein Feuerwehrmann leicht verletzt wurde.

Quellen: Kreispolizeibehörde Neuss, Emergency-Report.de

- Dachstuhlbrand - Erschöpfung - drei verletzte FA

(bl) Meppen (Niedersachsen). Um 3:44 Uhr wurde ein Dachstuhlbrand im Innenangriff bekämpft. Da auf dem Dachstuhl kaum Brandlasten gelagert waren, konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Aufgrund des schwülwarmen Wetters mussten drei Feuerwehreinsatzkräfte (2 FM mit Funktion AGT, 1 FM mit Funktion Maschinist) im Laufe des Einsatzes mit Kreislaufproblemen vom Rettungsdienst behandelt werden. Ein Feuerwehrmann wurde vorsorglich, ambulant im Krankenhaus behandelt.

Quelle: Feuerwehr Meppen

- Wohnungsbrand - Erschöpfung - zwei verletzte FA

(bl) Grossheubach (Bayern). Bei dem Brand einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses sind am Samstagabend zwei Feuerwehrmänner während des Löscheinsatzes leicht verletzt worden. Glücklicherweise konnten sich alle Bewohner des Hauses rechtzeitig in Sicherheit bringen. Einsatzkräfte der Feuerwehr haben noch einen Hund ins Freie bringen können, der sich in einer Wohnung unterhalb des Dachgeschosses aufgehalten hatte. Die Flammen waren zwar rasch gelöscht, jedoch dauert die Bekämpfung von Glutnestern in der Dachisolierung mehrere Stunden. Während des Löscheinsatzes erlitten zwei Floriansjünger leichte Verletzungen. Mit Kreislaufzusammenbrüchen, die offensichtlich auch durch die heiße Witterung begünstigt waren, mussten sie medizinisch betreut werden.

Quelle: Bayerische Polizei

- PKW Brand - ein verletzter FA

4. Juli 2015 - PKW-Brand - ein verletzter FA4. Juli 2015 - PKW-Brand - ein verletzter FA(gz) Pöchlarn (Österreich). Bei der Brandbekämpfung eines im Vollbrand stehenden Kleinbus auf der Autobahn A1 wurde ein Hochdruck-Impulslöschgerät (IFEX) eingesetzt. Dabei kam es vermutlich zu einer Explosion von Airbag-Bauteilen, durch welche der Feuerwehrmann von brennenden Trümmer getroffen wurde. Er erlitt trotz vollständiger PSA Verbrennungen an den Fingern beider Hände, sowie am linken Unterschenkel. Die Brandbekämpfung wurde in weiterer Folge mit einem Hochdruck-Schnellangriffsrohr fortgesetzt.

Medienbericht: ORF

Quelle: FF Pöchlarn

- Großbrand - Erschöpfung - ein verletzter FA

(bl) Dorsten (NRW). Großbrand einer Lagerhalle. Noch während des Eintreffens der ersten Einsatzkräfte, kam es zu einer Durchzündung eines Teilbereiches des 180 x 60 m großen Komplexes. Da Menschen weder gefährdet noch verletzt wurden, konnten sich die eingesetzten Kräfte umgehend um den Schutz der übrigen Gebäudeteile und der angrenzenden Gebäude kümmern. Mit einem massiven Wassereinsatz über zwei Drehleitern mit Wenderohren und der Vornahme einiger C-Rohre, konnte ein Übergriff der Flammen erfolgreich verhindert werden. Da die physische Belastung der vorgehenden Frauen und Männer aufgrund der hohen Außentemperaturen extrem hoch war, wurde ein sehr hoher Kräfteansatz notwendig. Eine Einsatzkraft kollabierte während des Einsatzes, sie konnte allerdings nach einer Begutachtung durch einen Notarzt wieder am Einsatzgeschehen teilnehmen.

Quelle: Feuerwehr Dorsten

- Dachstuhlbrand - Sturz - Überdruckmaske verrutscht - Rauchgasintox

(bl) Recklinghausen (NRW). Vor Ort drangen aus dem Dachstuhl eines leerstehenden Gebäudes Rauch und Flammen. Bei der Brandbekämpfung verunglückte ein Feuerwehrbeamter. Der verunglückte Feuerwehrbeamte ging zur Brandbekämpfung in das Dachgeschoss (Spitzboden) vor. Beim Besteigen einer Holzleiter in den Spitzboden durchbrach diese infolge der Brandeinwirkungen und der Feuerwehrbeamte stürzte ca 1 Meter tief herunter. Infolge des Sturzes verrutschte die Atemschutzmaske (Überdruck). Hierdurch atmete der Geräteträger kurzzeitig Brandrauch ein. Nach einer ersten Versorgung vor Ort, wurde er zur Beobachtung für 24 Stunden in das Prosper-Hospital eingeliefert. Dort verblieb er einen Tag zur Beobachtung.

Quelle: Feuerwehr Recklinghausen

- Wohnungsbrand - ein verletzter FA

Wohnungsbrand - ein verletzter FAWohnungsbrand - ein verletzter FA(tk) Velpke (Niedersachsen) - Beim Eintreffen der Velpker Feuerwehr brannte es sichtbar aus dem Rollladenkasten des Küchenfensters. Auslöser war offenbar eine Mikrowelle, die in Brand geraten war. Personen waren nicht im Gebäude. Die Einsatzkräfte nahmen die Löscharbeiten durch das Küchenfenster und von der Terrassenseite im Innenangriff vor. Die Sicht im Gebäude betrug zu diesem Zeitpunkt keine 10 cm. Die sichtbaren Flammen konnten nach kurzer Zeit gelöscht werden. Durch die Fertigbauweise des Gebäudes mit Holz hatte sich das Feuer über die Hohlwände bis in den Dachbereich ausgebreitet. Es mussten im Dachbereich die Dachziegel entfernt werden, um an die Glutnester zu gelangen. Mit Wärmebildkameras wurde das gesamte Gebäude nach Glutnestern abgesucht und diese abgelöscht.

Wohnungsbrand - ein verletzter FAWohnungsbrand - ein verletzter FA

Ein Atemschutzträger verletzte sich im Innenangriff leicht: Er knickte um und wurde im Krankenhaus behandelt.

Gegen 18 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Insgesamt waren 95 Einsatzkräfte der Ortswehren Velpke, Wahrstedt, Meinkot, Danndorf, Grafhorst, Groß Twülpstedt, Bahrdorf, die Kreisfeuerwehr mit dem Atemschutzcontainer und die BF Wolfsburg mit der Drehleiter vor Ort. Da die Suche nach den Glutnestern sehr aufwendig war wurden aus den Nachbarorten Atemschutzgeräteträger nachgefordert.

Quelle: Rainer Marx, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Velpke

- Dachstuhlbrand - Sturz aus DL-Korb - ein verletzter FA

(bl) Zapfendorf (Bayern). Dachstuhlbrand in einem Einfamilienhaus. Von einer Drehleiter aus versuchten Einsatzkräfte die Dachhaut soweit abzutragen, dass das Feuer bekämpft werden konnte. Aus noch ungeklärten Gründen stürzte ein Feuerwehrmann zirka fünf Meter tief vom Dach eines Gebäudes und verletzte sich schwer. Angaben von Beobachtern zufolge ereignete sich der Unfall während der Feuerwehrmann vom Rettungskorb aus auf das Dach steigen wollte. Der Rettungsdienst brachte den schwer Verletzten in ein Krankenhaus.

Quelle: Feuerwehr-Magazin

- Wohnungsbrand - Unwohlsein/Atemprobleme - ein verletzter FA

(gz) Reinach (Schweiz). Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus. Beim Eintreffen der Polizei Basel-Landschaft und der Stützpunkt-Feuerwehr Reinach stand die Wohnung im 2. Stock bereits in Vollbrand. Die anwesenden Anwohner der Liegenschaft, total 16 Personen, mussten wegen des Feuers und der Rauchentwicklung aus Sicherheitsgründen evakuiert werden.

Drei Personen klagten über Unwohlsein und Atemprobleme und mussten durch die Sanität ins Spital eingeliefert werden. Bei diesen Personen handelt es sich um eine 78-jährige Frau, welche in der Wohnung, in welcher der Brand ausbrach, wohnte. Dazu um einen 72-jährigen Nachbarn sowie um einen 22-jährigen Feuerwehrmann.

Quelle: Polizei Basel-Landschaft

- Großbrand - Durchzündung - 15 verletzte FA

(bl) Hamburg. Brand in einem als Tischlerei genutzten Hochbunker. „Es gab eine schlagartige Durchzündung mit einer erheblichen Druckwelle, die so stark war, dass Fahrräder durch die Luft gewirbelt wurden“, erklärte ein Feuerwehrsprecher am Brandort. In dem Gebäude aus dem Zweiten Weltkrieg lagerten über zwei Stockwerke rund einhundert Tonnen ätherische Öle. Ob es dort zur Explosion kam, war jedoch zunächst unklar. Insgesamt wurden 42 Menschen verletzt, darunter 15 Feuerwehrleute. Alle Opfer hätten leichte bis mittelschwere Verletzungen wie Rauchvergiftungen und Prellungen erlitten, möglicherweise auch Knochenbrüche. 19 Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht.

Quelle: n-tv, herzlichen Dank für die Genehmigung

- Fahrzeugbrand - Explosion einer Sauerstoffflasche - drei verletzte FA

(bl) Karlsruhe (Baden-Württemberg). Ein brennender Kleintransporter fuhr auf ein stehendes Fahrzeug auf (an einer roten Ampel). Der 18-jährige Fahrer stieg mit brennender Kleidung aus dem Fahrzeug und rannte davon. Gleich danach stand der Kleintransporter in hellen Flammen. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr kam es dann zur Explosion einer im Laderaum transportierten Sauerstoffflasche. Durch die Wucht der Explosion wurden Fahrzeugteile mehr als 50 Meter durch die Luft geschleudert und dadurch mehrere in der Nähe befindliche Fahrzeuge beschädigt. Insgesamt neun Personen wurden leicht verletzt, davon drei Einsatzkräfte der Feuerwehr. Der 18-Jährige wurde mit schweren Verbrennungen in eine Spezialklinik geflogen.

Quelle: Polizeipräsidium Karlsruhe

- Dachstuhlbrand - zwei leicht verletzte FA

(bl) Stuttgart (Baden-Württemberg). Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus. Zwei Feuerwehrleute zogen sich bei den Löscharbeiten leichte Verletzungen zu.

Quelle: Polizeipräsidium Stuttgart

- Großbrand - Kreislaufprobleme

(bl) Bramsche (Niedersachsen). Großbrand in einem Recyclingbetrieb. Bei den Löscharbeiten erlitt ein Atemschutzgeräteträger des ersten Angriffstrupps Kreislaufprobleme. Der Feuerwehrmann absolvierte 45 Minuten vor dem Einsatz den wöchentlichen Dienstsport. Vermutlich trank er über den Tag zu wenig, in Kombination mit der schwülwarmen Luft und dem fordernden Erstangriff (Aufbau B-Schaumrohreinsatz über Hindernisse) kam es zu den Problemen. Nach einer ambulanten Behandlung durch den Rettungsdienst, beendete der Feuerwehrmann den Einsatz.

Quelle: Feuerwehr Bramsche

- Zimmerbrand - Durchzündung - Rückzug von vier AGT - 1 FA verletzt

(bl) Barum (Niedersachsen). Am Freitagabend wurden Feuerwehren der Samtgemeinde Bardowick zu einem Zimmerbrand mit Menschengefährdung alarmiert. Die Bewohnerin konnte sich mit drei Kindern vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus dem Gebäude retten. Für die Löscharbeiten in dem dreigeschossig ausgebauten Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde eine Drehleiter der Feuerwehr Lüneburg nachalarmiert. Nachdem der Zimmerbrand unter Kontrolle war und die eingesetzten Atemschutztrupps Nachlöscharbeiten durchführten, kam es zu einer Durchzündung im Dachstuhl. Vier Atemschutzgeräteträger konnten sich in letzter Sekunde in Sicherheit bringen. Ein Atemschutzgeräteträger verletzte sich dabei leicht. Er wurde vom Rettungsdienst an der Einsatzstelle behandelt. Nach der Durchzündung stand das Gebäude im Vollbrand. Es wurden diverse Feuerwehren der Samtgemeinde Bardowick, die Feuerwehr Bütlingen aus dem Landkreis Harburg und der Gelenkmast der Feuerwehr Lüneburg nachalarmiert. Aufgrund der Lageentwicklung übernahm Gemeindebrandmeister Sascha Melcher die Einsatzleitung. Eine weitere Gefahr für die Einsatzkräfte ging von der Photovoltaik-Anlage auf dem Gebäude aus. Das gesamte Dach war mit Solarmodulen bestückt. Diese liefern immer Strom und lassen sich nicht abschalten. Der Greifbagger einer Abbruchfirma musste die Solarmodule entfernen, bevor Einsatzkräfte der Feuerwehr die Löscharbeiten am Dachstuhl fortsetzen konnten. Insgesamt waren neun Feuerwehren mit 160 Einsatzkräfte in Barum im Einsatz. Über 20 Trupps gingen unter Atemschutz vor. Die Löscharbeiten dauerten noch bis in die Morgenstunden an. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen an der Einsatzstelle. Das THW Lüneburg und die Gaststätte „Grüne Stute“ lieferten in der Nacht die Verpflegung für die Einsatzkräfte. Einsatzkräfte der Feuerwehr Barum blieben die ganze Nacht an der Brandstelle. Am Samstagmorgen wurden weitere Feuerwehrkräfte zu Aufräumarbeiten alarmiert. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen der Polizei bei ca. 500.000 €.

Quelle: Pressemitteilung im Auftrag der Samtgemeindefeuerwehr Bardowick

- Großbrand - Inhalationstrauma - zwei verletzte FA

(bl/kd). Nieuwkerke (Belgien). Großbrand in einer Produktionsfirma für Kartoffelverarbeitung. Ein Feuerwehrmann erlitt schwere Verletzungen, ein weiterer leichte Verletzungen. Der schwerverletzte Atemschutzgeräteträger war 15 Minuten ohne Luftversorgung. Er verletzte sich seine Lungen durch ein schweres Inhalationstrauma. Der Feuerwehrmann wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Brügge geflogen und liegt derzeit im Koma.

Das Feuer entwickelte sich bei der Herstellung von Pommes Frites wo sich offenbar Frittieröl entzündete. Das Feuer breitete sich rasch aus, so dass die gesamte Produktionshalle beschädigt wurde. Es gab mehrere Verletzte unter den Firmenangehörigen sowie Evakuierungen von Wohnungen und einer Schule.

Medienberichte: hln.be, knack.be, De Redactie

- Wohnungsbrand - Teileinsturz - ein verletzter FA

Wohnungsbrand - Teileinsturz - ein verletzter FAWohnungsbrand - Teileinsturz - ein verletzter FA (tk) Braunschweig (Niedersachsen). Bei einem Wohnungsbrand ist eine Person an den Rauchgasen verstorben, ein Mitglied des Angriffstrupp wurde im Innenangriff bei der Personensuche leicht verletzt.

Die Integrierte Regionalleitstelle der Feuerwehr Braunschweig wurde um 07:05 Uhr durch einen Notruf über einen Wohnungsbrand in der Wendenstraße informiert. Daraufhin wurde unmittelbar der Löschzug der Hauptwache BF Braunschweig alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang aus einer Wohnung im 4. OG dichter Qualm aus den Fenstern an der Straßenseite. Die Erkundung auf der Rückseite ergab, dass dort ebenfalls aus einem Fenster starker Qualm austrat. Da in der Wohnung noch eine Person vermutet werden musste, wurde unverzüglich ein Trupp zur Menschenrettung mit einem Strahlrohr eingesetzt. Aufgrund starker Flammenbildung und in der Wohnung gelagerter Materialien, konnte der Trupp nur langsam in die Wohnung eindringen.

Wohnungsbrand - Teileinsturz - ein verletzter FA Wohnungsbrand - Teileinsturz - ein verletzter FA Durch die Hitze schmolz dem vorgehenden Trupp die Sprechgarnitur des Funkgeräts, wodurch die Kommunikation wesentlich erschwert wurde. Auch weitere Ausrüstungsgegenstände des Trupps, wie Wärmebildkamera und Helmlampe wurde durch die Hitzeeinwirkung beschädigt. Als durch die Hitze auch noch die Fenster zur Straßenseite platzten, wurde durch herabfallende Trümmer und Scherben die Schlauchleitung des Trupps zerstört. Aufgrund der nun unterbrochenen Wasserversorgung und starken Putzabplatzungen von der Wohnungsdecke, mussten sich die Einsatzkräfte kurzzeitig zurückziehen. Nachdem die Wasserversorgung wieder hergestellt war, gelang es mit Unterstützung eines zweiten Trupps die Flammen zu bekämpfen, so dass die Wohnung weiter durchsucht werden konnte. Hierbei bestätigte sich die Vermutung, dass sich der Bewohner in der Wohnung aufgehalten hatte. Der Patient wurde dem Rettungsdienst übergeben, für ihn kam jedoch leider jede Hilfe zu spät.

Ein Mitglied des ersten Angriffstrupps zog sich, durch herunterfallende Deckenputzteile, leichte Verbrennungen im Nackenbereich zu. Er konnte seinen Dienst, nach einer ambulanten Versorgung durch den Rettungsdienst, fortsetzten.

Wohnungsbrand - Teileinsturz - ein verletzter FA Wohnungsbrand - Teileinsturz - ein verletzter FA

Im Einsatz befanden sich ca. 50 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Ortsfeuerwehr Innenstadt. Der Einsatz wurde gegen 10.30 Uhr beendet.

Quelle: Einsatzdokumentation Feuerwehr Braunschweig

- Wohnungsbrand - extremes Brandphänomen - ein verletzter FA

(bl) München (Bayern). Als die Einsatzkräfte das achtstöckige Wohnhaus erreichten, drang bereits dichter Rauch aus den Fenstern einer Wohnung im dritten Obergeschoss. Auf dem Balkon stand der 81-jährige Bewohner. Die Einsatzkräfte bauten zur Rettung des Mannes sofort eine Schiebleiter, einen Sprungretter sowie parallel die Drehleiter auf. Der erste Atemschutztrupp stieg über die Schiebleiter zu dem Mann hinauf. Als die Einsatzkräfte den Balkon erreichten, gab es im Inneren der Wohnung eine Rauchgasdurchzündung. Ein Kollege aus dem Trupp versuchte sich noch schützend zwischen das Feuer und den Mann zu stellen. Dabei zog er sich Verbrennungen an den Unterarmen und Beinen zu. Der 81-jährige Bewohner stand trotz des Hilfeversuchs in Flammen. Er wurde sofort abgelöscht und der Notarztbesatzung übergeben. Nach erfolgter Erstbehandlung wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Zentrum für Schwerbrandverletzten geflogen.

Da sich der Brand und vor allem der Rauch auf das Treppenhaus ausgebreitet hatten, alarmierte der Einsatzleiter noch weitere Kräfte nach. Zeitgleich kontrollierten mehrere Trupps alle Wohnungen des Gebäudes auf Verrauchung. Dazu mussten 60 Wohneinheiten gewaltsam mit der Feuerwehraxt geöffnet werden. Insgesamt wurden im Zuge dieser Maßnahmen drei Bewohner über Leitern, weitere drei mit Fluchthauben über das Treppenhaus jeweils unverletzt gerettet. Darunter auch ein zirka drei Monate alter Säugling. Zwei Personen brachten sich noch vor Ankunft der Feuerwehr in Sicherheit. Sie erlitten aber bei der Flucht aus dem Gebäude eine Rauchgasvergiftung.

Quelle: Landeshauptstadt München - Feuerwehr

- Gebäudebrand - Innenangriff - ein getöteter und ein verletzter FA

(bl) Marne (Schleswig-Holstein). Gebäudebrand in einem Wohn- und Geschäftshaus. Während einem extremen Brandphänomen wurde der Kontakt zu einem Atemschutzgeräteträger verloren. Nach einem Maydayruf wurde die Suche eingeleitet. Der 31-jährige Feuerwehrmann kam jedoch im Innenangriff zu Tode. Ein weiterer Feuerwehrmann wurde verletzt.

Ermittlungen der HFUK Nord (1.11.16):

Nach umfangreichen Ermittlungen veröffentlicht die zuständige Hanseatische FUK Nord Erkenntnisse aus den Untersuchungen.

Der Bericht wird im 40. Sicherheitsbrief zur Verfügung gestellt: Download

Aus der gemeinsamen Pressemitteilung des LFV SH und des Kreisfeuerwehrverbandes Dithmarschen (6.12.2015):

Der tödliche Unfall eines jungen Feuerwehrmannes am heutigen Sonntag in Marne hat Trauer und Entsetzen bei den Feuerwehren des Landes Schleswig-Holstein ausgelöst. Landesbrandmeister Detlef Radtke, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein, und Dithmarschens Kreiswehrführer Hans-Hermann Peters zeigten sich in einer ersten Reaktion zutiefst betroffen. „Unser tiefes Mitgefühl gilt in erster Linie den Angehörigen des Kameraden, aber auch den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Marne“, sagten beide.

Der junge Mann war heute Morgen beim Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Marner Innenstadt als Atemschutzgeräteträger eingesetzt und im Gebäude aus bislang ungeklärter Ursache zu Tode gekommen. Ein zweiter Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz verletzt. Die Freiwillige Feuerwehr Marne wurde umgehend aus dem Einsatz ausgelöst und seelsorgerisch betreut. Die Löscharbeiten werden von benachbarten Feuerwehren weitergeführt.

„Neben der Aufklärung der Ursache für diesen tragischen Unfall steht aus Sicht der Feuerwehr im Moment die Betreuung der Feuerwehrangehörigen im Mittelpunkt, die ihren Kameraden im Einsatz verloren haben. Denn das ist das Schlimmste, was Feuerwehrleuten passieren kann“, machen Radtke und Peters klar. Beide bitten speziell die Medien, die Marner Feuerwehrangehörigen von Presseanfragen zu verschonen.

„Bei aller hochentwickelter Technik und intensiver Schulung darf nie vergessen werden, dass Feuerwehrdienst immer auch etwas mit Gefährlichkeit zu tun hat“, sagt Landesbrandmeister Detlef Radtke. Umso mehr gelte allen Feuerwehrangehörigen höchster Respekt für ihre Tätigkeit zum Wohle der Allgemeinheit.

Quelle: LFV Schleswig-Holstein

Weitere Informationen (12/2015)

In der NDR - Mediathek sind mehrere Berichte mit Videosequenzen von der Einsatzstelle einsehbar.

Was die weitere Aufarbeitung des tödlichen Unfalles betrifft, so ist es ein Anliegen der Präventionsarbeit und gesetzlicher Auftrag der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord, anhand der vorliegenden Erkenntnisse, Schlussfolgerungen und Ableitungen für die Unfallverhütung zu treffen und zu kommunizieren. Dies wird dann geschehen, wenn die Ermittlungen umfassend erfolgt sind.

- Dachstuhlbrand - Einsturz - ein verletzter FA

(tk) Bad Harzburg (Niedersachsen). Brand in einem leerstehenden Hotelkomplex. Während des Innenangriffs wurde ein Truppmitglied durch herunterfallende Deckenteile schwer am Kopf getroffen. Der Angriffstrupp konnte das Gebäude selbstständig und geschlossen verlassen. Der verletzte Feuerwehrmann wurde vom bereitstehenden Rettungsdienst umgehend versorgt. Aufgrund von Erinnerungslücken und anderer Symptome, wurde er mit einer Gehrinerschütterung stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Nach einem zweitägigen Krankenhausaufenthalt konnte er entlassen werden.

Quelle: Feuerwehr Bad Harzburg